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Reale Spannung vom Meister der Fiktion: „Der Gefangene“ von John Grisham

Sonntag, Juli 10, 2016
Reale Spannung vom Meister der Fiktion: „Der Gefangene“ von John Grisham

John Grisham ist uns allen mit seinen Justizthrillern als Meister der Spannung bekannt. Ursprünglich Rechtsanwalt, gab er 1991 diesen Beruf auf und begann nach seinem ersten Bestseller ausschließlich als Schriftsteller zu arbeiten. „Der Gefangene“ hebt sich von seinen sonstigen Werken ab, da er auf Tatsachen beruht.

Die erbarmungslosen Mühlen der Justiz

2006 erschien das erste Sachbuch von John Grisham. „Der Gefangene“ basiert auf einem realen Justizskandal. Ron Williamson kommt mit seiner gescheiterten Baseballkarriere nicht zurecht und leidet zunehmend unter psychischen Problemen. Als die Bardame seines Stammlokals vergewaltigt und ermordet wird, werden er und sein Freund wegen einer falschen Aussage verurteilt, Ron sogar zum Tode. Obwohl beide auf ihrer Unschuld beharren, landen sie im Gefängnis. Es beginnt ein jahrelanger Leidensweg. Die Haftbedingungen in MacAlester sind unmenschlich und unwürdig. Zur Todeszelle gelangt kein Tageslicht, das schlechte Essen führt zu lebensbedrohlichen Gewichtsverlusten. Die Hinrichtung wird schließlich aufgrund einer DNA-Untersuchung abgewendet, das Verfahren neu aufgenommen. Trotz schlussendlichem Freispruch ist Ron jedoch für sein Leben gezeichnet.

Etwas Geduld lohnt sich

Auf fast 500 Seiten wird man Zeuge der Auswirkungen eines ungerechten Rechtssystems. Die sympathische Schilderung des Helden macht eine Identifikation mit ihm einfach. Obwohl man dem Roman etwas Langatmigkeit vorwerfen könnte, macht sich Ihr Durchhaltevermögen bezahlt, denn die Spannung baut sich während des Buches immer mehr auf.

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