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Gedichtwettbewerb: Große Lyrikwettbewerbe im deutschen Sprachraum

Freitag, Januar 6, 2017
Gedichtwettbewerb: Große Lyrikwettbewerbe im deutschen Sprachraum

Bei einem Gedichtwettbewerb werden Texte und Autoren im Bereich Lyrik ausgezeichnet. Veranstalter sind häufig Städte, Länder, gemeinnützige Organisationen und Stiftungen.

Renommierte Preise von staatlichen Institutionen und Stiftungen

Viele Regionen und Gemeinden richten im Namen eines bekannten Dichters Wettbewerbe aus, so etwa der Clemens-Brentano-Preis der Stadt Heidelberg, der Wiesbadener Lyrikpreis, der Joachim-Ringelnatz-Preis Cuxhaven, der Leonce-und-Lena-Preis in Darmstadt, der Wilhelm-Busch-Preis Stadthagen oder der Preis der Stadt Münster für Internationale Poesie. Unabhängige Organisationen wie die Schillerstiftung, die Christian-Wagner-Stiftung oder der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft richten ebenfalls hoch dotierte Wettbewerbe aus.

Häufigkeit der Verleihung und Preise

Meist finden die Wettbewerbe jährlich oder alle zwei Jahre statt, so auch alle oben genannten Veranstaltungen. Diese sind mit jeweils über 10.000 Euro dotiert, was für einen Literaturwettbewerb eine hohe Gewinnsumme darstellt. Je kleiner und spezifischer der Gedichtwettbewerb desto eher wird er als einmaliges oder unregelmäßiges Event geplant, der Gewinn besteht hier aus Sachpreisen wie Büchern oder der Veröffentlichung in einer Anthologie.

Teilnahme und Partizipation

Wettbewerbe mit hohem Ansehen und Preisgeld vergeben Auszeichnungen in der Regel an von den Juroren ausgewählte Autoren, die bereits Texte veröffentlicht haben. Die Jury besteht aus Vertretern der jeweiligen Institution aus Politik und Wirtschaft sowie Autoren und Kulturschaffenden mit Erfahrung im Bereich Literatur. Bei kleineren regionalen Preisen ist oft eine selbständige Anmeldung und das Einsenden von Arbeitsproben möglich. Die Preisvergabe selbst ist oft mit Lesungen der ausgezeichneten Lyriker verbunden und teilweise öffentlich zugänglich.

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Bild: bigstockphoto.com / viki2win